BIO LOGO EU BIO LOGO Ried Pössnitzberger Kapelle I Chardonnay 2020 Große STK Ried, SüdsteiermarkDAC


Rebsorte:
Chardonnay
Jahrgang:
2020
Auszeichnungen:
98 FALSTAFF, 98+ A LA CARTE Punkte
Alkoholgehalt:
13,0%vol
Gesamtsäure:
5,5g/l
Restzucker:
0,8g/l
Vinifikation:
von Hand gelesen, traditionell mit Naturhefen vergoren
Ausbau:
36 Monate in kleinen Eichenholzfässern
Trinkreife:
15 Jahre und mehr
Verschlussart:
handsortierter Naturkork/Bio-Kork, mit Wachs versiegelt
Zertifizierung:
Biologisch, Nachhaltig Austria
Alte Flaschenetiketten
Klassifizierung:
Große STK Ried / SüdsteiermarkDAC
Herkunft/Ried :
Ried Pössnitzberger Kapelle I
Ausrichtung:
südausgerichtete Kessellage mit einer großteils über 50%igen Hangneigung
Seehöhe:
420m–460m
Anbaugebiet:
Südsteiermark
Weinbeschreibung:
nobles Aromenbild, salzige Meeresbrise, Eisenkraut; unendlich viele Facetten, puristische und doch zurückhaltende Holznoten; am Gaumen hochfein, die Säure ist perfekt im feinstoffigen Extrakt eingebettet; dezente zitronige Spuren, fein harzige Würze, Kalktöne und Feuerstein; seidige Textur, enorme Länge mit gewaltigem Potenzial – Harmonie pur
Speisenempfehlung:
gebackene Steinpilze, Morchel- und Trüffelgerichte, zu kräftigen und ausdrucks-starken Fleischgerichten (mediterran und asiatisch), Ossobuco, Schmorgerichte, Lamm, Ragout, Wild (Hirsch, Wildschwein), Martinigans, Gänseleber
Dieser Wein ist nur auf Anfrage verfügbar.
Kategorisierung:

Die Weingärten am Pössnitzberg sind prädestiniert als besonderes Weißwein-Terroir. Das Zusammenspiel der Bodenstruktur und der klimatischen Faktoren macht die dortigen Rieden so unverwechselbar und die Weine der Rebsorte Chardonnay so authentisch. Die Trauben für „Ried Pössnitzberger Kapelle I Chardonnay“ stammen von einem Weingarten am Pössnitzberg, wo sich eine kleine, alte Kapelle befindet. Schon in den 60er Jahren benannte der damalige Grundbesitzer und Bewirtschafter dieses Weingartens, Karl Rengo, seine Weine „Pössnitzberger Kapelle“. Dieser Wein vom Pössnitzberg zählt zu unseren Raritäten, ist fein mineralisch, am Gaumen enorm salzig mit straffer Struktur und weist eine hohe Langlebigkeit auf. Der Ernteertrag ist auf max. 45hl limitiert. Als Rarität darf dieser Wein frühestens ab dem 1. Mai nach 30-monatigem Ausbau in den Verkauf gebracht werden.

Herkunft/Ried:

Steilheit und extrem kalkhaltige Böden lassen nach mühsamer und arbeitsintensiver Handarbeit große, tiefgründige, von Herkunft geprägte Weine entstehen. Die Rieden am Pössnitzberg sind die südlichsten Rieden der Steiermark und haben einen enormen Stellenwert für unser Weingut. Die Ried Pössnitzberger Kapelle I wird zur Gänze vom Weingut Erwin Sabathi bewirtschaftet und zählt somit als Monopollage. In den 50er Jahren erkannte Großvater Johann Sabathi bereits das Potential des Pössnitzberges und kaufte das erste Kernstück. Seitdem wird die wertvolle DNA dieser Rebstöcke vermehrt. Diese extrem steilen und felsigen Rieden mit teilweise sehr altem Rebbestand und tiefer Verwurzelung können aufgrund einer Hangneigung von bis zu 75% nahezu nur händisch bewirtschaftet werden.

Klima:

Aufgrund der kesselförmigen Expositur handelt es sich hierbei um die heißeste Ried am Pössnitzberg. Die Trauben für Ried Pössnitzberger Kapelle I gedeihen somit auf der wärmsten Parzelle am Pössnitzberg.

Boden:

Der Pössnitzberg liegt am südlichen Rand der „Weststeirischen Bucht“ des Steirischen Beckens. Ehemals (im Neogen) wurden hier mehrere 1.000 Meter mächtige Meeressedimente abgelagert. Bei den auch als „Steirischer Schlier“ bezeichneten Ablagerungen handelt es sich um tonig bis feinsandige, graugrün gefärbte Mergel mit Pflanzenfossilien und Sandsteinlagen. Merkmale dieser kargen und stark kalkhaltigen Böden, genannt „Opok“ (Kalkmergel), sind der durch die Verwitterung entstandene humose Oberboden von oft nur 20 Zentimetern und das feste Sedimentgestein. Der Boden der Ried Pössnitzberger Kapelle I ist karger und weniger tiefgründig im Vergleich zu den restlichen Rieden am Pössnitzberg.

 „… der grandiose Chardonnay Ried Pössnitzberger Kapelle, der rarste Wein in Sabathis Angebot. Die Suche lohnt sich: Noch >>mehr<< Chardonnay hat die Alpenrepublik aktuell nicht zu bieten.“   (Peter Moser)


„Neue Steiermark Legende…
Um ihn gebührend zu vergleichen ist eine Wortverbindung oder die Solo­nennung des Worts „Montrachet“ absolut zutreffend. Eine neue Steiermark Legende, welche in jedem Weinfreak eine unhaltbare Begehrlichkeit weckt, wenn er ihn verkosten darf. Für mich war er zum Niederknien!“
(René Gabriel)


„Montrachet-Killer
wird der Wein manchmal genannt, weil er in Blindproben mehrfach
berühmte französische Burgunder aus dem Feld geschlagen hat…“
  (Jens Priewe – Der Feinschmecker)


„…Ein Montrachet der Steiermark.
Einer der besten Weine der Verkostung. Großartig.“
(Guiseppe Lauria – Weinwisser)